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Geschichte

Die International Association for Handicapped Divers (IAHD) wurde 1993 in Schweden von Maurice Parry mit dem Ziel gegründet, Tauchlehrer im Umgang mit und der Ausbildung von Tauchern mit körperlichen Behinderungen zu schulen. Da jeder Tauchlehrer einer anerkannten Tauchorganisation teilnehmen kann, haben sich die IAHD-Kurse von Schweden aus in ganz Europa verbreitet.


Im Jahr 2000 übernahm der Niederländer Klaas Brouwer die Leitung der IAHD. Unter seiner Führung wuchs die IAHD weltweit so rasant, dass die Organisation mit logistischen und organisatorischen Problemen konfrontiert wurde. Aufgrund dieses schnellen Wachstums ging die Kontrolle vor Ort teilweise verloren, was unter anderem bedeutete, dass die Registrierung und Zertifizierung von Schülern und Tauchlehrern nicht mehr ordnungsgemäß abgewickelt werden konnte.

Daher wandte sich Klaas Brouwer 2007 an die Weltorganisation für Tauchen (WOSD), die bereits alle IAHD-Ausbildungskurse in ihr System integriert hatte. Klaas Brouwer wusste, dass die WOSD über ein Registrierungs- und Zertifizierungssystem verfügte, das diese Probleme lösen konnte. Folglich passte die WOSD ihr System an, sodass die IAHD Teile davon für diesen Zweck nutzen konnte.


Da Klaas Brouwer es ruhiger angehen lassen wollte, übergab er am 1. Januar 2010 die vollständige Leitung an die Weltorganisation für Sporttauchen (WOSD). Seitdem ist die IAHD eine völlig unabhängige, gemeinnützige Tochtergesellschaft der WOSD. Unter der Leitung von Gerard Oijnhausen und Fred Siebers wurden Erscheinungsbild und Struktur der IAHD grundlegend modernisiert. Die Ausbildungsprogramme wurden nicht nur erweitert und ausgebaut, sondern unter anderem auch für Menschen mit Lernschwierigkeiten angepasst. Zudem wurde die Managementstruktur zwischen Zentrale und den Tauchgruppen optimiert, um eine schnellere und direktere Kommunikation zu ermöglichen.

Die Organisation besteht aus Menschen mit und ohne Behinderung, die alle das Ziel der IAHD verfolgen. Am besten gelingt dies, indem man Menschen die Erfahrung macht, dass man auch mit einer Behinderung tauchen kann. Nur wenige Behinderungen schließen das Tauchen aus. Art und Umfang der Behinderung sowie der Umgang damit sind individuell verschieden.

Maurice Parry
Klaas Brouwer
Gerard Oijnhausen
Fred Siebers